Salonkultur - was ist das?

Im Salon trifft sich eine Gruppe von Menschen (ca. 40 Personen) zu Gesprächen im privaten Raum, zu dem ein:e private:r Gastgeber:in einlädt und ein Thema setzt, über das in einem zeitlich begrenzten Rahmen gemeinsam diskutiert wird. 

Es kann dabei um Politik, Literatur oder unser gesellschaftliches Miteinander gehen. Es handelt sich um einen persönlichen Austausch und nicht um ein öffentliches Podium.

Was will der Salon?

Der Salon ist ein für alle offener Resonanzraum für zivilgesellschaftliches Engagement. Hier wird eine Form des respektvollen Dialogs, die Weitergabe von Wissen, der Austausch unterschiedlicher Lebenserfahrungen wie das gemeinsame Ringen um Zukunftsfähigkeit vollzogen.

Durch die Erfahrung einer solidarischen und engagierten Gesprächskultur, die die Salonkultur bestimmt, eröffnet sich eine besondere Qualität der Partizipation, mit der ein hohes Identifikationspotenzial verbunden ist.

Worin liegt die Relevanz der Salonkultur?

Salons sind weit mehr als Orte geselliger Unterhaltung. Sie sind Orte, in denen wir auf gesellschaftliche Entwicklungen eingehen und unser Wissen prüfen, unsere Meinung unmittelbar austauschen können.

Salonkultur will Themen wie Menschen ins Gespräch bringen. In der Tradition der Salonkultur heißt das: in einem geschützten Raum respektvoll eine Vielzahl von Äußerungen zu ermöglichen und dabei Diversität nicht als bedrohlich, sondern als fruchtbar begreifen.

Wir erleben eine Situation – quasi als Modell für eine offene Gesellschaft – in der wir willkommen sind und uns im Gespräch einander anvertrauen dürfen.

Was ist meine Aufgabe als Gastgeberin bzw. Gastgeber?

Die Vorbereitung ist bewusst einfach gehalten: Stühle werden oft aus dem Umfeld der gastgebenden Person organisiert, sei es durch Nachbar:innen oder befreundete Menschen. Oft werden diese auch zur Mithilfe bei der kulinarischen Ausgestaltung eingeladen (jeder bringt etwas mit). Auf jeden Fall geht es nur um etwas wie Brot und Suppe o.ä. – Diese Reduktion auf das Wesentliche unterstreicht die Idee, dass die Salonkultur keine großen materiellen oder logistischen Anforderungen braucht.

In der Regel bietet der Salon Platz für 30 bis 50 Personen. Der persönliche Empfang und Rahmen verleiht ein Gefühl von „zu Hause“. Ein thematischer Impulsvortrag einer Expertin/ eines Experten dient als Einstieg in das gemeinsame Gespräch und inspiriert die Diskussion.

Wer Gastgeber:in werden möchte, schreibe bitte an: 
post@salonfestival.de 

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